Montag, 24.09.12

Gemeinsam gegen einsam: Aktion von Freunde alter Menschen e.V. am Internationalen Tag der älteren Menschen

Altersarmut ist derzeit in aller Munde. Doch neben der materiellen Armut gibt es noch eine andere unerträgliche Not: die Vereinsamung und Isolation alter Menschen. Altersarmut und Einsamkeit bedingen sich häufig einander. Die Vereinsamung alter Menschen  ist allerdings in der öffentlichen Wahrnehmung und in den Medien kaum präsent ist.

„Ich bin ganz allein. Ich habe keine Verwandten mehr und meine Freunde, mit denen ich früher so gern verreist bin, sind alle verstorben. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal im Alter so einsam sein werde.“ Das sagte Erna J. 92 Jahre aus Berlin-Neukölln bevor sie zu unserem Verein Freunde alter Menschen kam.

Unser Verein möchte mit einer Aktion auf Einsamkeit und Isolation im Alter aufmerksam machen und gleichzeitig für mehr bürgerschaftliches Engagement in diesem Bereich werben.  Am 1. Oktober in der Zeit von 11-14 Uhr verteilen wir vor dem  Rathaus Kreuzberg in der Yorkstraße 4-11 rote Rosen an Passanten. Wir werden Passanten bitten, die Rose einem alten Menschen zu schenken und mit ihm ein bisschen Zeit zu verbringen. Unterstützt werden wir dabei von Knut Mildner-Spindler - Bezirksstadtrat für Soziales, Beschäftigung und Bürgerdienste und von Michael Büge -  Staatssekretär für Soziales und Gesundheit. Die beiden Politiker werden in der Zeit von 11.00 – 12.00 Uhr vor Ort sein.  Einige vom Verein betreute alte Menschen werden auch anwesend sein.

Warum diese Geste? Eine Blume ist ein Symbol der Aufmerksamkeit und der Moment des Überreichens kann für einen einsamen alten Menschen ein kostbarer Augenblick sein.

In zahlreichen Ländern werden am 1. Oktober  die Freunde alter Menschen  ähnliche Aktionen starten. Wir sind eine Freiwilligen-Organisation mit internationaler Verbreitung. Weltweit engagieren sich in acht Ländern über 18.000 Freiwillige und Mitarbeiter gegen die Vereinsamung alter Menschen.



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